Das Bild zeigt eine Frau, die sich die Augen zuhält und vor der ein Berg an Büchern, Zeitschriften und vieles mehr liegt.

Die 5 häufigsten Gründe, warum du nicht angstfrei lebst – und was du dagegen tun kannst!

Einen Job, den du hasst und nicht sicher bist, ob du kündigen sollst.

Eine Beziehung, die dich nicht erfüllt, in der du sogar schlecht behandelt wirst.

Gefühle, vor denen du am liebsten davonlaufen möchtest.

Du steckst fest.

Drehst dich im Kreis.

Kommst dir vor wie im Hamsterrad.

Warum verschließen wir unsere Augen vor unangenehmen Situationen, obwohl das Problem anzugehen das Richtige ist?

Warum ist das so?

Angst als Hindernis

Angst spielt oft eine zentrale Rolle dabei, warum wir keine Maßnahmen ergreifen, um unser Leben zu verbessern.

Sie kann lähmend wirken, uns in vielerlei Hinsicht einschränken und uns davon abhalten, notwendige Veränderungen vorzunehmen.

Sie hindert uns daran, unsere Träume zu verwirklichen, neue Herausforderungen anzunehmen und unser volles Potenzial auszuschöpfen.

Angst ist kein guter Begleiter.

Mit ihr an unserer Seite können wir kein erfülltes und glückliches Leben führen.

Doch es gibt konkrete Gründe, warum wir in dieser Angst verharren und nicht handeln.

Fünf davon wollen wir uns in diesem Artikel nun genauer ansehen, um zu verstehen, welche konkreten Schritte wir unternehmen können, um diese Hindernisse zu überwinden und innere Freiheit zu erlangen.

#1 Du weißt nicht, wie du anfangen sollst und hast keine klare Vorstellung davon, wie es funktionieren könnte!

Keine Sorge, das ist ganz normal! Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, wusste bereits Hermann Hesse. Ein Neuanfang birgt auch immer ein Geheimnis in sich, weil wir nicht wissen, ob es besser oder schlechter wird.

Doch Veränderung erfordert Mut. Mut, Altes loszulassen, dich auf das Unbekannte einzulassen und darauf zu vertrauen, dass du daran wachsen wirst.

Momentan fühlst du dich vielleicht, als würdest du im Kreis laufen, an Weggabelungen stehen bleiben und nicht wissen, welche Richtung du einschlagen sollst. Du biegst mal hier, mal dort ab und hast das Gefühl, kein klares Ziel vor Augen zu haben. Jedoch Jammern und Klagen bringen dich nicht voran.

Stattdessen solltest du deinen inneren Wegweiser nutzen. Höre auf deine Intuition und dein Bauchgefühl, sie sind wertvolle Ratgeber. Manchmal hilft es, einen Moment innezuhalten, tief durchzuatmen und in dich hineinzuhorchen.

Was sagt dir dein Herz?

Welche Richtung fühlt sich richtig an?

Jede Veränderung beginnt mit einem ersten Schritt – auch wenn der Weg nicht immer gerade verläuft. Trau dich, diesen Schritt zu gehen, selbst wenn du noch nicht alle Antworten hast. Oft kommen die Antworten erst, wenn wir uns bereits auf den Weg gemacht haben.

Was du tun kannst?

  • Reflektiere deine Ängste – Schreibe auf, wovor du wirklich Angst hast. So ist es leichter zu erkennen, dass die Ängste vielleicht gar nicht so unüberwindbar sind, wie sie sich anfühlen.

  • Erkenne das Problem an und akzeptiere es – Sag dir selbst, dass es in Ordnung ist, Probleme zu haben und dass es menschlich ist, sich manchmal überfordert zu fühlen.

  • Erstelle einen Plan und halte dich daran – Ein konkreter Plan kann helfen, das Gefühl der Überforderung zu reduzieren.

  • Setze dir kleine, erreichbare Ziele – Überlege dir, was der kleinstmögliche Schritt ist, den du jetzt tun kannst.

  • Suche dir Unterstützung – Sprich mit Freunden, Familie oder einem Coach über deine Probleme und bitte um Hilfe und Rat.

#2 Du steckst den Kopf in den Sand und wartest, bis sich die Situation von selbst verändert!

Mit der sogenannten „Vogel-Strauß-Politik“ versuchen wir, Problemen aus dem Weg zu gehen und unsere Realität zu ignorieren. Nur selten lösen sich Probleme von selbst auf – im Gegenteil, sie werden oft schlimmer, je länger wir sie ignorieren.

Thomas Wolfgang Keßler sagte einst: „Den Kopf in den Sand stecken, verbessert die Aussicht nicht.“ Jedoch kann diese Verhaltensweise viele Gründe haben.

Vielleicht fürchten wir die Konsequenzen, haben Angst vor Konflikten, vor dem Unbekannten oder vor möglichem Scheitern. Oft ist es auch eine Art Selbstschutz, um unangenehmen Gefühlen oder Erinnerungen aus dem Weg zu gehen.

Doch diese Vermeidungsstrategie führt selten zu einer echten Lösung und verstärkt oft nur das Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit.

Was du tun kannst?

  • Belohne dich selbst – Anerkenne und belohne dich für jeden kleinen Schritt, den du machst.

  • Vermeide Selbstmitleid – Statt nur darüber nachzudenken, wie schlimm alles ist, frage dich, was du tun kannst, um deine Situation zu verbessern.

  • Erinnere dich an vergangene Erfolge – Denke daran zurück, wie du in der Vergangenheit schwierige Situationen gemeistert hast.
Das Bild zeigt das halbe Gesicht einer Frau, das voll Sand ist.

#3 Du hast schon so viel ausprobiert und jetzt fehlt dir die nötige Motivation!

Du hast bereits unzählige Bücher gelesen, diverse Entspannungsübungen und mentales Training ausprobiert, Schritt-für-Schritt-Anleitungen befolgt und Meditationen praktiziert.

Doch deine „viel hilft viel“ Strategie hat bis dato keinen Erfolg gebracht! Du fühlst dich sogar entmutigt und fragst dich, ob überhaupt etwas funktionieren kann. Es gibt nur zwei Dinge, die du dabei falsch machen kannst: Aufhören oder gar nicht erst anfangen.

Aufzugeben bedeutet, die Kontrolle über dein Leben abzugeben. Doch das ist keine Option, wenn du wirklich ein angstfreies und erfülltes Leben führen möchtest. Die Alternative ist, die Verantwortung für dein Leben selbst zu übernehmen und weiterhin nach Lösungen zu suchen.

Zu viele verschiedene Ansätze gleichzeitig auszuprobieren, kann überwältigend sein und dazu führen, dass keiner davon richtig wirkt. Nimm dir Zeit, um tief in dich hineinzuhorchen und herauszufinden, was deine wahren Leidenschaften und Ziele sind.

Was du tun kannst?

  • Finde heraus, was dich wirklich motiviert – Was bringt deine Augen zum Leuchten? Was lässt dein Herz höher schlagen?

  • Setze Prioritäten und konzentriere dich auf das Wesentliche – Welche Strategien haben dir in der Vergangenheit zumindest ein wenig geholfen?

  • Glaube an dich selbst und deine Fähigkeit, Veränderungen zu bewirken – Selbst kleine Fortschritte sind wertvoll und tragen zur großen Veränderung bei.

  • Bleib dran und sei geduldig mit dir selbst – Veränderungen brauchen Zeit und sind nicht immer sofort sichtbar.

#4 Du hast Angst, dich der Vergangenheit zu stellen!

Viele von uns tragen Lasten aus der Vergangenheit mit sich herum, die uns im Hier und Jetzt beeinflussen. Egal ob es sich um alte Wunden, ungelöste Konflikte oder tief sitzende Ängste handelt – sie hindern uns daran, frei und glücklich zu leben.

Die Vorstellung, sich mit schmerzhaften Erinnerungen oder ungelösten Konflikten auseinanderzusetzen, kann beängstigend sein und führt dazu, dass wir Herausforderungen von vornherein ablehnen. Zu akzeptieren, dass ein Thema existiert, kann der erste Schritt zur Heilung sein.

Wenn du belastende Erinnerungen und Emotionen nicht loslässt, werden sie dich früher oder später einholen. Sie können in Form von Ängsten, Sorgen oder sogar körperlichen Beschwerden wieder auftauchen. Das Verdrängen dieser Probleme mag kurzfristig Erleichterung bringen, führt jedoch langfristig zu größerem Leid.

Wie viele Herausforderungen in deinem Leben hast du bereits gemeistert?

Warum sollte es dieses Mal anders sein?

Was du tun kannst?

  • Akzeptiere deine Vergangenheit – Akzeptiere, dass diese Ereignisse Teil deiner Geschichte sind und du durch diese Erfahrungen stark und widerstandsfähig bist.

  • Führe ein Tagebuch – Dies kann dir helfen, Klarheit zu gewinnen und Muster zu erkennen, die du ändern möchtest.

  • Praktiziere Vergebung – Zu vergeben hilft, negative Emotionen loszulassen und inneren Frieden zu finden.

  • Erstelle ein Ritual des Loslassens – Ein solches Ritual kann eine kraftvolle Möglichkeit sein, die Vergangenheit symbolisch hinter dir zu lassen.

  • Visualisiere ein neues Kapitel – Stelle dir vor, wie dein Leben ohne die Last der Vergangenheit aussieht.

  • Praktiziere Selbstfürsorge – Achte darauf, dass du dir selbst während dieses Prozesses Gutes tust.

#5 Du packst deine Probleme nicht an der Wurzel!

Wie oft versuchen wir, die Symptome unserer Probleme zu bekämpfen, und wundern uns, warum die Probleme immer wiederkehren?

Warum?

Wir reparieren Oberflächenschäden, ohne zu den Wurzeln vorzudringen. Wenn wir jedoch dauerhaft etwas verändern möchten, ist es notwendig, tief zu graben und den Ursprung des Problems zu finden.

Symptome vs. Ursachen

Symptome sind die sichtbaren und fühlbaren Auswirkungen tief liegender Probleme und können sich in Form von Ängsten, Stress, schlechten Angewohnheiten oder gesundheitlichen Beschwerden zeigen. Diese Symptome zu behandeln, ohne die zugrunde liegenden Ursachen zu identifizieren, ist wie das Polieren einer rostigen Oberfläche – der Rost wird immer wieder durchkommen, wenn du ihn nicht vollständig entfernst.

Erinnerungen an schlimme Erlebnisse oder traumatische Erfahrungen sind oft die Grundlage für viele unserer Probleme. Sie beeinflussen unser Verhalten und unsere Denkweisen unbewusst. Deshalb ist es unbedingt notwendig, das Übel an der Wurzel zu packen, um nachhaltige Veränderungen zu erzielen.

Was du tun kannst?

  • Identifiziere die Wurzeln deiner Probleme – Dieser Prozess erfordert Ehrlichkeit und Selbstreflexion.

  • Praktiziere Achtsamkeit – Achtsamkeit hilft dir, deine Gedanken und Gefühle zu beobachten, ohne sie zu bewerten.

  • Setze auf langfristige Heilung – Echte Heilung benötigt Zeit und erfordert Mut und Ehrlichkeit.

Fünf weitere Tipps gegen Ängste

🔴 Akzeptiere die Angst – Angst will gefühlt, angenommen und akzeptiert werden. Hinterfrage sie und erkunde ihren Ursprung.

🔴 Bewerte nicht – Ängste entstehen nicht durch die Situation selbst, sondern durch die Bewertung, die du darauf legst. Verändere die Bewertung der Umstände, sodass du die Situationen bewältigen kannst.

🔴 Atme in die Angst – Spüre, wo in deinem Körper die Angst sitzt. Stell dir vor, wie sich dieser Punkt ausdehnt. Atme bewusst langsam in diesen Punkt hinein und lass beim Ausatmen, die Angst frei.

🔴 Ändere die Bilder in deinem Kopf – Richte deinen Fokus auf positive Erlebnisse und spüre nach, welche Gefühle dabei entstehen. Du kannst die Bilder auch gedanklich in eine Feuerschale werfen und anzünden.

🔴 Stoppe das Gedankenkarussell – Ersetze negative Gedanken durch positive. Denke zum Beispiel an den rosaroten Elefanten. Ich bin sicher, du hast ihn gerade vor deinem inneren Auge gesehen.

Stell dir nun vor, wie glücklich dein Leben, ohne Ängste, sein wird. Deshalb fang noch heute damit an, an deinen Ängsten zu arbeiten.

Fazit

Angst kann viele Facetten haben und auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sein. Die fünf häufigsten Gründe, die in diesem Artikel beleuchtet wurden, sind nur ein Teil des Puzzles. Indem du dir deiner Ängste bewusst wirst, sie akzeptierst und aktiv Maßnahmen ergreifst, kannst du beginnen, diese Hindernisse zu überwinden.

Ich wünsche dir viel Erfolg dabei!

Solltest du dabei Unterstützung brauchen, scheue dich nicht, einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch zu vereinbaren.

Ich freue mich auf dich!

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